Hallo, ich bin Andreas, 22 Jahre alt und lebe in Berlin. Mein Herz schlägt für Comedy und es wäre für mich ein Traum, selber einmal als Comedian erfolgreich zu sein. Schon seit ich ein Kind war, ist es mir immer wieder gelungen, Freunde und Familie mit Scherzen und Liedern zu unterhalten. Nun will ich einen Schritt weitergehen.

Woher ich dieses Talent habe, weiß ich selbst auch nicht. Weder mein Vater noch meine Mutter sind diesbezüglich sehr begabt. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass sie beide in Ost-Berlin aufgewachsen sind und so eher wenig Zugang zu humoristischen Darstellungen hatten. Als ich zur Welt kam, hieß Ost-Berlin schon wieder Berlin und ich hatte Zugang zu viel mehr Fernsehsendern.

Ihr wollt mehr wissen …

… und ich will euch mehr erfahren lassen. Auf meinem Weg vom kleinen lustigen Knirps in der Stube vor der Familie bis hin zu meinen ersten Auftritten vor etwas größerem Publikum habe ich schon einiges erlebt. Comedy ist nicht immer ein einfaches Pflaster. Doch gerade Missverständnisse können oft Stoff für neue Programme und weitere Auftritte in der Zukunft bieten.

Wie ich aus Dingen und Ereignissen Stoff für meine Auftritte generiere und was ich mir dabei alles erlaube oder eben nicht erlauben kann, erfahrt ihr alles auf meinem Blog. So wie ich gerne auf der Bühne meine Erlebnisse mit anderen teile, möchte ich auch gerne mein Bühnenleben mit jenen teilen, die vielleicht noch davon träumen, irgendwann auch Leute zu unterhalten.

Ist sich jeder selbst der Nächste?

Ich habe meine eigenen Gedanken, meine eigenen Vorstellungen darüber, wie ich meine Gäste unterhalten kann und will. Doch kommen die wirklich alle nur von mir? Natürlich nicht! Ich habe auch meine Vorbilder oder traue mich sogar, Inhalte von anderen Leuten zu kopieren. Selbstverständlich geht es dabei nicht um plumpe Kopien, sondern um die pure Inspiration, die teilweise schlicht nicht einfach von innen kommen kann.

Dennoch ist es wichtig, mit Selbstvertrauen sagen zu können „Ich bin ich!“, denn Kopien sind halt eben auch nur Kopien. Es ist sehr wichtig, seine eigene Handschrift zu pflegen und sie in den Mittelpunkt des eigenen Wirkens zu stellen. Nur so wird man in der Öffentlichkeit auch gut und nicht einfach als eine zweite oder dritte Version einer anderen Person wahrgenommen.