Natürlich befasse ich mich auch mit Stand-Up-Comedians aus anderen Ländern und Sprachräumen. Deren Humor mag nicht immer gleich gut zu verstehen sein, was primär an den Fremdsprachen und den damit verbundenen Eigenheiten liegt. Die Ideen lassen sich dennoch teilweise auch in die deutsche Sprache übernehmen – sofern es denn auch wirklich Sinn macht. Gerade französischer Humor kann sehr schwer zu verstehen sein.

Einige meiner Lieblings-Comedians kommen aus dem englischsprachigen Raum. Rein sprachlich bewegt sich deren Humor auf einem Niveau, auf dem ich gut mithalten kann. Entsprechend möchte ich euch ein paar dieser Comedians wie zum Beispiel Louis C.K., Dave Chappelle, Jim Gaffigan oder auch Patton Oswalt ein wenig näher vorstellen. Einige von ihnen verfolge ich nämlich schon seit längerer Zeit.

Louis C.K.

Sein eigentlicher Nachname ist schwer auszusprechen, gerade für die Amerikaner, denen die ungarische Sprache erst recht nicht geläufig ist. Louis Székely nennt sich deswegen auf der Bühne Louis C.K. und unterhält so sein Publikum live und auch im Fernsehen. Unter anderem trat er auch schon in der Late-Night-Show von David Letterman auf, was ihm letztlich mit zu seinem Durchbruch verhalf.

Vor etwas über zehn Jahren kreierte C.K. seine eigene Sitcom, „Lucky Louie“. In dieser Sitcom sollte ein Familienleben möglichst realitätsnah aufgezeichnet werden. Der Fernsehsender HBO, der die Sitcom ausgestrahlt hatte, setzte diese allerdings nach nur etwa einem Jahr bereits wieder ab. Wesentlich erfolgreicher war C.K. später ab 2009 mit seiner neuen Serie „Louie“, in der er gleichzeitig Regie führte und die Hauptrolle spielte.

Dave Chappelle

Der amerikanische Schauspieler und Comedian trat zunächst in einigen Nebenrollen in Kinofilmen auf. Zu diesen Filmen gehört unter anderem die Robin-Hood-Parodie „Robin Hood: Men in Tights“ aus dem Jahr 1993. Fünf Jahre später spielte er in „Half Baked“ zum ersten Mal in seiner Karriere als Schauspieler eine Hauptrolle. Später war er drei Saisons lang als Comedian im Fernsehen aktiv.

„Chappelle’s Show“, die von 2003 bis 2006 beim Fernsehsender Comedy Central in den USA zu sehen war, fokussierte sich vor allem auf Rassismus, Beziehungsprobleme, soziale Probleme, Politik, aktuelles Geschehen und Popkultur. Nachdem seine Sendung abgesetzt wurde, war Chappelle eine Weile als Stand-Up-Comedian unterwegs, bis er im Jahr 2016 vom Internet-Fernsehen Netflix verpflichtet wurde, welches einige Specials von Chappelle ausstrahlte.